Donnerstag, 27. Oktober 2016

Monstergang Tutorial

Moin,

mein erstes englisches online Tutorial ist raus!


5 schaurig schöne Gesellen für eine Halloweenparty! Die Anleitung findet ihr bei der Paul Bradford Sugarcraft School und dort gibt es nicht nur meine Anleitung, sondern wirklich unmengen von tollen Vidoes von Paul und anderen internationalen Dozenten. Zwar alles auf englisch, aber wenn man bewegte Bilder hat, braucht man häufig ja gar nicht die Sprache.

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Dienstag, 25. Oktober 2016

Softice Cupcakes

Moin,

wo Das Große Backen auf die Endgerade geht, durften wir Juroren auch mal backen. Da Video von Enie und mir findest Du hier:  Das Große Backen online 

Ich habe mir dafür diese Cupcakes ausgesucht


leckere Schokocupcakes mit einer Vanille Swiss Meringue Buttercreme und das ganze in Softice Waffel gebacken und mit Streuseln dekoriert.

Und hier nun das Rezept:


Swiss Meringue Buttercreme:

5 Eiweiß
200g Zucker
Prise Salz
250g Butter, weich
Vanille nach Geschmack

Zubereitung:

Eiweiß und Zucker in die Rührschüssel geben und über einem Wasserbad bis ca. 65° unter ständigen rühren erhitzen.

Schüssel vom Wasserbad nehmen und mit dem Schneebesen Aufsatz in die Küchenmaschine (Handmixer geht aber auch, aber ist unbequemer) einspannen und bei mittlerer Geschwindigkeit ca. 10 Minuten schlagen, bis die Masse wirklich abgekühlt ist (mit den Händen am Schüsselboden testen).

Butter nun Esslöffel weise dazu geben und immer weiter schlagen. Zwischen drin, bekommt sie ein komisches Aussehen – aber einfach weiter mixen. Am Ende noch gewünscht aromatisieren.


Schoko Cupcake:

225g Zucker
1 Ei
75g Milch
125g Butter
Prise Salz
1 Teelöffel Backpulver
½ Teelöffel Natron
½ Teelöffel Bittermandel Aroma
½ Teelöffel Vanille Aroma
250g Mehl
120g Kakaopulver
100g starker, heißer Kaffee

Softeiswaffelbecher

Den Ofen auf 160°C vorheizen.

Alle Zutaten, bis auf den Kaffe, in eine Rührschüssel geben und auf langsame Stufe mischen. Wenn es eine Masse ist, auf langsame Stufe stellen und nach und nach den Kaffee zugeben. Rühren bis es eine homogene Masse ist. Die Waffel 2/3 füllen und auf ein Backblech stellen. Dabei aufpassen, dass die Becher nicht umkippen. Das ganze für ca. 20 Minuten backen. Die Backzeit für je nach Ofen etwas variieren, von daher immer eine Stäbchenprobe machen, ob die Cupcakes durh gebacken sind.



Finisch: Die Cupcakes mit der Buttercreme dekorieren. Dafür einen Spritzbeutel mit eine „M“ Tülle versehen und die Buttercreme auf dressieren. Mit Streuseln noch dekorieren. Wer möchte kann statt Streuseln auch eine Schoko- oder Fruchtsoße drüber geben.

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Samstag, 24. September 2016

Kurse mit Betty

Moin,

es ist wieder Zeit für ein paar Kurs Termine. 2 Termine habe ich noch für 2016 und die anderen sind dann schon für 2017 (1. Halbjahr).

Die Kurs Beschreibung zu dem Betty Basis Intensiv Kurs findest Du im Anschluss an die Termine.
Betty Basis Intensiv Kurs gibt es in Viernheim, Wien und Hamburg

Alle Kurse sind bei dem jeweiligen Anbieter direkt zu buchen. Für die Kurse bei mir in Hamburg, einfach eine Email an mich schreiben, dann lasse ich Euch die Anmeldung zukommen.


2016:


12. + 13. November Torten-Art in Viernheim Betty Basis Intensiv Kurs

15. + 16. November Pfersich Trendforum in Neu-Ulm  Malen auf Torten




2017:


21. + 22. Februar Chocolate Academy Köln Hochzeitstorten Kurs 


01. + 02. April Cake Decor & More in Wien/Ö Betty Basis Intensiv Kurs

21. + 22. April Betty's Sugar Dreams Hamburg Betty Basis Intensiv Kurs

19. + 20. Mai Betty's Sugar Dreams Hamburg Betty Basis Intensiv Kurs

30. + 31. Mai Chocolate Academy Köln Betty Basis Intensiv Kurs

07. + 08. Juni Chocolate Academy Köln American Bakery


Betty Basis Intensiv Kurs


In diesem Kurs geht es um verschiedene Techniken der Tortendekoration. Gerade als Anfänger möchte man so viel wie möglich ausprobieren und weiß noch nicht, welche Technik einem am meisten liegt und/oder Spaß bringt.

Anhand eines Torten Dummies (das Zusammensetzen einer echtenTorte ist nicht im Kurs enthalten!) werden folgende Techniken vermittelt:

  • Torten eindecken und die Theorie, wie diese bei mehrstöckigen Torten gestapelt werden
  • Arbeiten mit Blütenpaste. Verschiedene Techniken für die Herstellung von Blumen, drahten der Blumen, färben mit Puderfarben und das Zusammenbinden mit Floristikband
  • Modellieren von Figuren, anhand eines sitzenden Mädchens und eines Hundes nach Betty's 1-2-3 Methode
  • Randgarnierungen mit Eiweißspritzglasur. Ein kleiner Einblick in den Umgang mit dem Spritzbeutel und der richtigen Konsistenz von Royal Icing.

Nach den intensiven 2 Tagen sollte jeder Teilnehmer eigene Ideen für Torten umsetzen und den gängigen Anleitungen folgen können, da die Grundlagen bekannt sind.

Der Kurs geht am 1. Tag von 10:00-18:00 Uhr und am 2. Tag von 09:00-18:00  Uhr.

Alle Verbrauchsmaterialien werden gestellt und die benötigen Werkzeuge zur Verfügung gestellt. Jeder Teilnehmer kann am Ende seinen erstellten Torten Dummie mit nach Hause nehmen.

Bitte bringen Sie für den Heimweg der Torte einen Karton mit den Mindestmaßen 30x30x40 cm mit

Preis für die Kurse bei Betty's Sugar Dreams in Hamburg 350,-- Euro inkl. MwSt. Für die Teilnahme ist die vorherige Anmeldung notwendig. Hierfür einfach eine Email an mich senden und das Anmeldeformular anfragen.



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Samstag, 13. August 2016

Certified Master Sugar Artist (CMSA)

Moin,

im November 2011 habe ich die Amerikanerin Ruth Ricky in Birmingham auf der Cake International getroffen. Ich hatte davor gelesen, dass sie eine "Certified Master Sugar Artist" ist und wir kamen im Gespräch darauf, was das eigentlich für eine Prüfung ist. Sie meinte damals zu mir, dass ich die ganz sicher auch bestehen würde - ich müsste mich dafür nur bei der ICES (International Cake Exploration Societé - die Amerikanische Tortenvereinigung) dafür anmelden, den die Prüfung steht jedem Mitglied offen.

Nun gut. Ich hatte mir nach dem Gespräch die Unterlagen auf der Webseite durch gelesen und war von den Anforderungen beeindruckt und habe das Thema erst einmal abgehakt. Aber irgendwas in mir wollte dann doch diesen Titel haben! Soweit mir bis heute bekannt ist, gibt es weltweit keine weitere Prüfung, die so speziell auf das Thema Torten Dekoration eingeht. Es ist kein annerkannter Abschluß einer Uni oder Kammer, aber die Prüfung hat es wirklich in sich und die Zahl derjenigen, die sich "Certified Master Sugar Artist" nennen ist weltweit sehr gering (und aus Europa hatte noch niemand diesen Titel....).

Also entschloss ich mich 2013 das Abenteuer anzugehen. Die Prüfung wird einmal im Jahr im Rahmen der jährlichen Convention der ICES abgehalten. für 2014 hieß somit mein Reiseziel Ende Juli: Albuquerque/New Mexico in den USA. Im September 2013 habe ich mich angemeldet und dann hieß es erst einmal das 84 Seiten starke Regelwerk zu lesen und zu studieren.

Es ist eine 8 stündige Live Prüfung, in der eine 3-stöckige Torten, eine 1-stöckige Torte und ein Schaustück erstellt werden müssen. Es gibt eine ganze Liste mit 45 (inzwischen sind es 47) verschiedenen Techniken, die in 4 Leistungsgruppen (einfache 1 Punkt - bis zur schwersten 4 Punkte) eingeteilt sind. 8 Techniken davon muss man sich aussuchen, die am Ende eine Gesamtpunktzahl von 21-22 Punkten ergeben. Also es muss ein Mix aus verschiedenen Schwierigkeiten sein und auch 2 Techniken der 4 Punkte Kategorie. Diese 8 Techniken müssen nun auf die 3 zu fertigen Teile aufgeteilt werden, so dass diese auch noch gut aussehen und ein Gesamtbild ergeben. Dazu kommt noch, dass eine der Torten vor Ort mit Fondant eingedeckt werden muss und eine weiter entweder mit Buttercreme oder Eiweißspritzglasur eingestrichen wird

Wenn man sich die Liste durch ließt (wer Interesse an den Unterlagen hat, findet sie auf dieser Seite als PDF) stellt schnell fest, dass man auf jeden Fall unterschiedliche Techniken nehmen muss, um auf die Punktzahl zu kommen. Nur Modellieren, oder nur Eiweißspritzglasur etc. funktioniert nicht. Man ist als Allrounder gefragt und sicher wird eine Technik dabei sein, die man nicht 100% beherrscht.

Bis um 01. April muss beim Kommitee ein Plan eingereicht werden, der die 8 Techniken aufweist und Skizzen von den Werken, die man machen möchte. Diese werden geprüft und Mitte Mai erhält man dann ein Feedback, welche Details man noch ändern müsste etc. Am 01. Juni muss dann der finale Plan eingereicht sein. Dazwischen heißt es immer wieder: üben, üben, üben und ausprobieren....


Mein Plan 2014 war sehr ambitioniert, aber gefühlt machbar - ja gefühlt, aber leider nicht in der Prüfungssituation! In Albuquerque fand ich eine Raum vor, der sehr gut gekühlt (ca. 17°) war und leider auch sehr feucht war. Tja und ich hatte nicht damit gerechnet, dass unter den Bedingungen Eiweißspritzglasur nicht mehr trocknet und gekochter Zucker einfach zu schnell erkaltet. Fazit: ich bin mit Mann und Maus untergegangen, was mir aber schon 1 Stunde vor Prüfungsende klar war. Auch die "kleinere" Variante "Certified Sugar Artist" habe ich verfehlt

Allerdings hat mir die ganze Situtation und das Feedback der Juroren ganz viel Informationen gegeben, die mir 2015 zu einem geholfen haben meine Meisterprüfung in Deutschland zu bestehen, aber auch den Ehrgeiz weckten, dass ich diese Prüfung auch bestehen will!

Also nach bestandener Meisterprüfung habe ich mich im November 2015 wieder angemeldet, ein neues Konzept erarbeitet und mich jetzt im August 2016 wieder den Prüfern gestellt.

Dieses Mal hieß das Ziel: Mobile/Alabama! Also sicher wieder sehr war, wieder eine sehr gute Klimaanlage und mit Pech auch wieder viel Luftfeuchtigkeit. Mein Plan hatte all das berücksichtigt und so ging es, wie ich fand, gut vorbereitet, am 03. August um 8 Uhr los.


das "kleine" Gepäck mit dem ganzen Werkzeug & Co
Als Plan hatte ich mich dieses mal für folgende Techniken entschieden:

Sonntag, 31. Juli 2016

Weddingstyle 2008

Moin,

um Torten zu verkaufen muss man ja auch Werbung machen und vor 8 Jahren durfte ich meine erste Serie an Hochzeitstorten für die Zeitschrift "Weddingstyle" machen.


Samstag, 30. Juli 2016

Moin,

weiter geht es mit dem Rückblick. Heute habe ich mal meine Wettbewerbstorten für Euch raus gesucht. An meinem ersten Wettbewerb habe ich 1997 in Telford teilgenommen. Es war ein kleiner Biedermeier Strauss (leider kein Foto, da es nur irgendwo Papierabzüge gibt :( ). Dieser wurde mit einem "Highly Commended", also einer Lobenden Annerkennung, ausgezeichnet - man war ich Stolz! Das erste Mal auf einer Tortenmesse im Mekka der Tortendekoratio in England und nicht komplett durch gefallen! Das Gespräch mit den Juroren hat mir so viel gebracht und ich war angefixed. 

Es folgten dann erst einmal mehrere Wettbewerbe in Deutschland, auf denen ich, auch gerne mehrfach, disqualifiziert wurde :) :) :) wegen Draht in den Blumen, weil man dachte, das ich Plastik verwendet habe und weil es nicht ins Schema passte (ok, wenn es Klassisch wurde, gab es dann auch Gold Medaillen).


Bring back Memories

Moin,

es ist zwar Sommerpause mit der Anleitung der Woche, aber zu richtig ruhig soll es hier ja nicht werden :) Meine liebe Freundin Sonja war bei mir und wir kamen auf Torten (was sonst). Irgendwie ging es dann um Torten, die man schon gemacht hat und wir verfielen ins plaudern, bis sie feststellte, dass sie nur die Torten kennt, die hier bei Facebook gepostet wurden. Aber 1993, als ich mit Betty's Sugar Dreams angefangen habe, gab es ja noch kein Facebook! Also alte Fotobücher rausgeholt und Bilder geschaut. Um es kurz zu machen: die Bücher sind erst einmal mit zu Sonja nach Hause gefahren und sie hat mir sehr nahe gelegt, dass ich davon was zeigen muss 
 
Da Betty's Sugar Deams im August 23 Jahre alt wird, dachte ich mir, ist es doch eine nette Idee jeden Tag was aus meiner Firmengeschichte zu posten. Sonja war so lieb und hat die Auswahl getroffen <3 span="">

 
Und warum bis August warten (es sind ja doch so ein paar Torten und Ereignisse in den ganzen Jahren gewesen), somit starten ich doch gleich:

1997 ein paar Hochzeitstorten für die "Schöner Wohnen". Die Blumen waren sicher noch ausbaufähig, aber sie haben es sogar auf den Titel geschafft! Alles noch sehr klassisch, aber gegen die damaligen Torten schon echt modern.


Samstag, 23. Juli 2016

Anleitung: Sonnenblume

Moin, 

Sommer, Sonne, Urlaubszeit. Auch ich werde eine kleine Sommerpause bis Anfang September machen (zumindest mit den Anleitungen), aber vorher gibt es noch eine Anleitung für die Sommerblume schlecht hin: die Sonnenblume! Man kann sie in klein mit einfachen Ausstechern machen, oder wie hier mit Einzelblättern, die der Blüte die volle Pracht geben, die sie auch in Natur hat



Material:

ca. 100g Blütenpaste hellgelb
ca. 100g Blütenpaste braun
Cel Board
Foam Board
kleines Rollholz
Ball Tool
spitze Schere
Pinsel
Kleber
Kokosfett
Alufolie
Draht weiß 22er
Ausstecher Set S171 Blattgrün von Caro's Zuckerzauber
Veiner Mohn V258 von Caro's Zuckerzauber
Styropor Kugel 5cm Durchmesser
Puderfarbe: Narzisse, Sonnenblume, Weidengrün von Caro's Zuckerzauber, Bulrush von Squires Kitchen

Donnerstag, 21. Juli 2016

Aus Betty Basis Kurs wird Betty Basis Intensiv Kurs

Moin,

7 Jahre habe ich meinen Basis Kurs, bis auf kleine Änderungen, nun schon gehalten und durfte vielen Teilnehmern damit den Spaß am Tortendekorieren näher bringen. Aber nun wurde es Zeit den Kurs ein wenig zu überarbeiten! Die Kurs Torte schaut nun so aus:


Betty's 2-Tage Basis Intensiv Kurs

In diesem Kurs geht es um verschiedene Techniken der Tortendekoration. Gerade als Anfänger möchte man so viel wie möglich ausprobieren und weiß noch nicht, welche Technik einem am meisten liegt und/oder Spaß bringt.

Anhand eines Torten Dummies (das Zusammensetzen einer echtenTorte ist nicht im Kurs enthalten!) werden folgende Techniken vermittelt:

  • Torten eindecken und die Theorie, wie diese bei mehrstöckigen Torten gestapelt werden
  • Arbeiten mit Blütenpaste. Verschiedene Techniken für die Herstellung von Blumen, drahten der Blumen, färben mit Puderfarben und das Zusammenbinden mit Floristikband
  • Modellieren von Figuren, anhand eines sitzenden Mädchens und eines Hundes nach Betty's 1-2-3 Methode
  • Randgarnierungen mit Eiweißspritzglasur. Ein kleiner Einblick in den Umgang mit dem Spritzbeutel und der richtigen Konsistenz von Royal Icing.

Nach den intensiven 2 Tagen sollte jeder Teilnehmer eigene Ideen für Torten umsetzen und den gängigen Anleitungen folgen können, da die Grundlagen bekannt sind.

Der Kurs geht am 1. Tag von 10:00 - 18:00 Uhr und am 2. Tag von 09:00 - 18:00 Uhr.

Alle Verbrauchsmaterialien werden gestellt und die benötigen Werkzeuge zur Verfügung gestellt. Jeder Teilnehmer kann am Ende seinen erstellten Torten Dummie mit nach Hause nehmen.

Bitte bringen Sie für den Heimweg der Torte einen Karton mit den Mindestmaßen 30x30x30 cm mit. 

Der erste Kurs wird im November in Viernheim bei Torten-Art stattfinden und kann ab sofort hier gebucht werden.

Sobald es weitere Termine gibt, werde ich die hier noch ergänzen :)

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Samstag, 16. Juli 2016

Anleitung: Gugelhupf mit Eule

Moin,

ich persönlich finde ja, dass es nicht immer eine große Torte zum Geburtstag sein muss und daher finde ich dekorierte Gugelhupfe auch super praktisch!




Material:

CelBoard
Messer
Skalpell
Schere
Veiningtool
kleines Rollholz
Pinsel
Stütze - wir haben mit Poly-Dowels® gearbeitet, Alternative: Lolliestiel, Spaghetti etc.
große Tülle
~650g Modellierfondant weiß
20g Modellierfondant schwarz
Puderfarbe: Blau, Weiß und verschiedene Goldtöne
Alkohol hochprozentig, Alternative: Kakaobutter
Kokosfett
Kleber
kleine Kerze
Gugelhupf
Süßigkeiten

Samstag, 9. Juli 2016

Anleitung: Vogel Kekse


Moin,

es ist zwar nicht gerade Keks Hochsaison, aber vielleicht hift Euch ja diese Anleitung, alte Ausstecher mit einem anderen Auge zu sehen. Denn es müssen nicht immer neue Ausstecher sein! Eigentlich ein 6teiliges Weihnachtsornament Ausstecher Set, sind es nun Vögel die auch auf einer Sommerparty zu Gast sein könnten.



Material:
Keksausstecher
Keksteig
Eiweißspritzglasur
Spritzbeutel mit Tüllenadapter
Tülle # 1.5, 2, 3
silberne & glitzernde Puderfarbe
hochprozentiger Alkohol
feiner Pinsel
Wasser



1.für die Kekse haben wir diese Ausstecher verwendet und das Rezept von Betty´s Cookies ( aus dem Betty Buch) . Es geht aber auch super mit einem klassischen Mürbeteig


2. nach dem backen und auskühlen, werden die Konturen mit Eiweißspritzglasur und Tülle #2 gespritzt


3. die Außenlinien für die unterschiedlichen Vögel findest Du auf der beigefügten Vorlage


4. die Linien trocknen lassen und die Eiweißspritzglasur verdünnen und mit Tülle #3 die Innenflächen füllen


5. die Kekse nun über Nacht trocknen lassen


6. mit fester Eiweißspritzglasur und Tüll #1,5 den Schnabel aufspritzen


7. nun die Glasur mit einem feinen Pinsel und etwas Wasser mit der Pinselstickerei Technik (Brushed Embroidery) in die Schnabel Mitte ziehen


8. nun die Flügelkonturen spritzen


9. und wieder mit dem Pinsel in die Flügel ziehen und nochmals trocknen lassen


10. silberne Puderfarbe mit Alkohol vermischen und die Kringel anmalen


11. ebenso die kleinen Krallen


12. und den Schnabel


13. für die Flügel haben wir verschiedene glitzernden Pastellfarben mit Alkohol gemischt und mit dem Pinsel aufgetragen


14. nicht die ganzen Flügel anmalen, sondern nur die Strukturen der Eiweißspritzglasur


15. die Augen mit einem schwarzen Lebensmittelstift aufmalen 


16. der fertige Vogel Keks

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Vorlagen

 


Samstag, 2. Juli 2016

Anleitung: Heckenrose

Moin,


Nach einem warmen Tag noch draußen sitzen und den Duft von Heckenrosen riechen ist für mich der Inbegriff für Sommer! Aber die zarten Blüten duften nicht nur herrlich, sondern sie geben Torten auch einen lockereren und wilderen Touch, als es klassische Rosen vermögen. Dabei sind sie auch noch recht einfach herzustellen und sowohl im Gesteck als auch als Einzelblüten sehr schmückend.

Materialliste:
CelBoard
FoamBoard
Balltool
Veiningtool (JEM oder
Rose Ausstecher von FMM
Rollholz
Kokosfett
Kleber
Pinsel
Draht, weiß 26er
hellgelbes Garn
Floristikband
weiße Blütenpaste


Blütenblätter
  1. das Celboard leicht mit Fett einreiben und etwas weiße Blütenpaste auf einer Kerbe auf ca. 1mm ausrollen. Mit dem mittleren Rosen-Ausstecher ein Blatt ausstechen
  2. dabei darauf achten, dass die Spitze zum Körper zeigt
  3. weißen Draht in den Kleber tauchen und in den Rippe des Blattes stecken
  4. das Blatt auf das FoamBoard legen und mit dem Balltool die Ränder ausdünnen
  5. mit dem Veiningtool nochmals die Ränder strukturieren
  6. mit der Spitze des Ausstechers am oberen Rand des Blattes ein kleines „v“ ausschneiden
  7. so sollte das Blatt nun aussehen
  8. das Blatt in einen Küchenpapier-Ring legen und über Nacht trocknen lassen 

 
Knospe
  9. aus einem erbsengroßen Stück weißer Blütenpaste eine Kugel formen
  10. und zu einem Kegel ausarbeiten
  11. mit einer spitzen Schere Rillen eindrücken

 
Blätter
  12. Blütenpaste zart grün einfärben und etwas davon auf einer Kerbe im CelBoard ausrollen
  13. ein Blatt ausstechen und wenn der PME Ausstecher verwendet wird, gleich die Adern eindrücken
  14. das ausgestochene Blatt
  15. grünen 24er Draht mit Kleber benetzen und in die Rippe des Blattes stechen
  16. mit dem Balltool, auf dem FoamBoard, leicht die Ränder ausdünnen
  17. Alufolie etwas zerknüllen und dann die Blätter darauf legen und über Nacht trocknen lassen 

 
Staubgefäße
  18. das Garn um Mittel- und Zeigefinger ca. 20-30 locker wickeln
  19. das Garn von den Fingern nehmen
  20. in der Mitte zu einer 8 drehen
  21. und einen 24er Draht durch beide Schlaufen führen
  22. den Draht umbiegen und unterhalb des Garnes stramm zusammen drehen
  23. grünes Floristikband um den Draht nach oben binden
  24. und dabei die unteren 1-2mm des Garnes mit festbinden
  25. die Schlaufen mit einer Schere aufschneiden
  26. und die obere Kante begradigen
  27. gleichmäßig um die Mitte verteilen
28. eine stecknadelkopfkleine Kugel formen

  29. die Mitte der Staubgefäße mit Kleber einstreichen
  30. und die Kugel mittig platzieren
  31. mit einem Zahnstocher kleine Löcher einstechen, um Struktur zu geben
  32. die Garnenden ebenfalls mit Kleber einstreichen
  33. und die Spitzen in ein Gemisch aus Grieß und Puderfarbe (hier Gelb) tauchen
  34. der Grieß sollte nun an den Garnenden haften 

 
Halboffene Rose
  35. für halboffene Rosen, die Blütenblätter nur 30 Minuten trocknen lassen und dann sehr vorsichtig (sonst könnten Sie vom Draht fallen), mit Floristikband um die Staubgefäße herum binden. Pro Blüte werden 5 Blätter benötigt
  36. wenn alle Blätter fest gebunden sind, die Blütenblätter vorsichtig, spiralförmig enger drücken
  37. so weit sollte die Rose geschlossen sein
  38. mit einem Kelchblatt-Ausstecher je Knospe oder halboffener Blüte ein Kelchblatt aus hell grüner Blütenpaste ausstechen
  39. und mit einem Cutter die einzelnen Blätter noch etwas einschneiden
  40. auf dem FoamBoard mit dem Balltool jedes Blatt von der Spitze nach Innen wellen
  41. die Innenfläche mit Kleber einstreichen und durch den Draht ziehen
  42. und auf der Unterseite der Blüte befestigen (dies kann man auch auf der Unterseite der offenen Rosen machen)
  43. genau wie bei der Blüte auch bei der Knospe verfahren
  44. den Draht unterhalb des Kelchblattes mit Kleber einstreichen
  45. und eine kleine Menge Blütenpaste, in Kugelform, über den Draht ziehen
  46. die Kugel gegen die Blüte drücken

 
Anmalen & Binden
  47. die Rosenblätter zunächst komplett mit Bell-of-Ireland einpudern
  48. mit Autumn Green die Mitte noch abtönen
  49. grünes Floristikband um den Draht eines Blattes nach oben binden
  50. danach die nächsten Blätter immer in zweier Gruppen befestigen
  51. und die unteren Blätter seitlich wegbiegen
  52. die Blütenblätter von Außen nach Innen mit Hydrangea Pink abpudern
  53. die Blätter sollten Außen kräftiger gefärbt sein als Innen
  54. auch die Spitze der Knospen mit Pink abpudern
  55. und ebenso die Blätter der halboffenen Rose
  56. für die offene Rose, Floristikband um den Draht der Staubgefäße nach Oben binden
  57. und 5 Blätter kreisförmig um die Mitte festbinden
  58. die fertige Rose
  59. zum Abschluss noch die Kelchblätter der Knospen und halboffenen Rosen mit Bell-of-Ireland einpudern
60. und danach mit Autumn Green

61. für einen Zweig nun die Einzelteile mit Floristikband zusammen binden
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